Gott ist gut

Weil Gott gut ist, sind wir aufgefordert gross zu träumen. 

 

Das Blut Jesu hat für alles bezahlt

Alles, was wir jemals brauchen werden, wurde am Kreuz für uns beglichen, also müssen wir dahin wachsen, Ihm in allem zu vertrauen.

 

Nichts ist unmöglich

Nichts ist unmöglich, darum gestaltet sich ein grosser Teil unseres Lebens im Risikobereich.

 

Unser Leben hat Bedeutung

Gott hat uns bedeutungsvoll gemacht, deshalb dienen wir auch mit Hingabe.

 

KERNWERTE


Gott ist gut!

Gott ist für uns; er hat sich entschieden, uns von unserer Sünde zu erlösen. Römer 5,8; Römer 8,31-32; 1. Korinther 1,30; 2. Korinther 5,19.

Gott ist nicht verärgert über dich. 2. Petrus 3,9; 1. Thessalonicher 5,9; Römer 14,17-18; Johannes 10,10; Römer 2,4; Zephaniah 3,17.

Gottes Wunsch ist es, dass wir in jedem Bereich unseres Lebens gedeihen: körperlich, geistig, geistlich, emotional und beruflich. Psalm 103,1-5; 2. Korinther 9,8-10; 1. Mose 12,1-3; Jesaja 26,3; Jesaja 53,4-6; Lukas 9,6; Lukas 9,56; 3. Johannes 1,2; Jeremia 29,11.

Jesus ist unser Vorbild. Er heilte alle Kranken, denen er begegnete, und sagte nie, dass Krankheit von Gott sei. Im neuen Bund benutzt Gott Krankheit im Allgemeinen nicht, um Lektionen zu erteilen, den Charakter zu formen oder Menschen zu bestrafen. Matthäus 4,23; Matthäus 8,2-3; Apostelgeschichte 10,38; Markus 3,20-27.

Wir leben mit der praktischen Überzeugung, dass Gott jeden Menschen retten und heilen will. 1. Timotheus 2,4; Apostelgeschichte 10,38; Hesekiel 33,11; Matthäus 4,23-24; Matthäus 8,1-3; Matthäus 8,16-17; Matthäus 9,35; Matthäus 14,34-36; Markus 6,56; Lukas 9,11.

Gott wird niemals seine Absichten oder seine Gaben aus unserem Leben nehmen. Römer 11,29; Römer 8,28; Epheser 1,4-6.

Wir sind Gottes Meisterwerke. Sein Wirken und seine Beschneidung (bezogen auf die Reben am Weinstock) sind immer dazu gedacht, unsere wahre Identität zu entfalten und uns in die Fülle des Lebens frei zu setzen. Epheser 2,10; Psalm 139,13-17; Johannes 15,1-2; Hebräer 12,5-13.

Gott hört und erhört immer unsere Gebete. Jakobus 1,5; Jakobus 1,17; Römer 8,26-27; Römer 8,32; 1. Johannes 5,14-15; Matthäus 7,7; Lukas 18,1-8; 2. Korinther 1,20.

Fokussiert auf Seine Gegenwart

Wir beten Gott an und haben den ganzen Tag über Gemeinschaft mit ihm in allen Aspekten des Lebens, wie z.B. Gebet, Wort, Kreativität, Musik, Natur, Familie, Arbeit und Freundschaften. 1. Johannes 1,3; Matthäus 6,6-15; 1. Korinther 1,9; 1. Thessalonicher 5,16-18; Kolosser 3,17.

Gott hat uns zu einer Wohnstätte für seinen Geist gemacht. 1. Korinther 6,19-20; 2. Timotheus 1,14; Kolosser 2,9-10.

Wenn wir uns Gott nähern, nähert er sich uns. Jakobus 4,8; Matthäus 5,6; Matthäus 6,33.

Die Gegenwart des Heiligen Geistes motiviert uns zur Liebe und dazu, die Welt zu verändern. Matthäus 28,18-20; Joel 2,28; Apostelgeschichte 1,8.

Wir sind dazu aufgerufen, Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen und nichts zwischen ihn und uns kommen zu lassen. Wenn wir das tun, werden wir in das Bild Christi verwandelt. Mose 20,3; 2. Korinther 3,16-18; 2. Korinther 5,18-20; Matthäus 22,37.

Verbunden mit Gott sind wir mit Freude und Frieden erfüllt und werden bevollmächtigt, Risiken einzugehen, um das Reich Gottes auszubreiten. Psalm 13,5; Hebräer 1,9; Johannes 15; Apostelgeschichte 1,8.

Jeder Teil  eines Christen ist Gott geweiht und soll auch heilig sein. Wir leben nicht mit der falschen Denkweise, dass das Leben in das “Heilige” oder das “Weltliche” unterteilt ist. Vielmehr ist jeder Teil unseres Lebens wertvoll für Gott und er nimmt daran teil. Der Heilige Geist lebt in uns, deshalb ist alles, was wir tun und wo wir hingehen, heilig. Kolosser 1,16-20; Kolosser 3,23; 1. Timotheus 4,3-5; Offenbarung 11,15; 1. Korinther 10,31

Frei und verantwortlich

Eine Umgebungen der Freiheit, Verantwortung und Bevollmächtigung befähigen Menschen, ein heiliges, gesundes, mutiges und kreatives Leben zu führen. 2. Korinther 3,7-18; Lukas 10,1-2; Lukas 10,17-20; Apostelgeschichte 2,42-47; 1. Johannes 4,17-18; Galater 3,23-29.

Freiheit ist Gott sehr wertvoll. Das hat er bewiesen, als er im Garten Eden auch die Wahl zum Sündigen gab. Es ist deshalb nicht unser Ziel, den Menschen sündige Entscheidungen abzunehmen oder zu verwehren. Viel mehr wollen wir sie dazu aufrufen, Gott aus freien Stücken zu lieben und seine Gerechtigkeit zu wählen. Mose 2,15-17; 2. Korinther 3,16-17; Johannes 14,15; Römer 12,1; 2. Petrus 3,9.

Normalerweise sind unsere Träume zu klein. Gott hat große Pläne für uns, um sein Reich zu auszubreiten. Wenn wir unser Leben ihm unterordnen und uns dafür begeistern, Seine Träume erfüllt zu sehen, sind wir frei, mit Ihm, grosse Träume für unser Leben zu träumen. Epheser 3,20; Psalm 37,4-5; Jesaja 55,1-13; 1. Korinther 2,9-10; Johannes 14,12-14; Matthäus 6,10.33; 1. Mose 12,1-3; 2. Chronik 6,5-8.

Der Heilige Geist motiviert uns innerlich zu Freiheit, Reinheit und Integrität. Galater 5,16-26; Philipper 2,13; Römer 8,14.

Es gehört auch zu unserer Freiheit, dass wenn wir sündigen oder Fehler machen, die Verantwortung für unser Handeln übernehmen, Buße tun und uns mit den Betroffenen versöhnen. Matthäus 5,23-24; Hebräer 4,15-16; 1. Johannes 1,6-10; Jakobus 5,1; Lukas 19,1-10.

Wenn wir versucht sind, unseren Charakter zu kompromittieren und zu sündigen, überwinden wir, indem wir aus der Kraft des Heiligen Geistes und aus unserer wahren Identität als Söhne und Töchter Gottes Energie schöpfen. Römer 8,5-17; 1. Johannes 4,4; Galater 5,19-25; 1. Korinther 10,13.

Wir haben von Gott gegebene Bedürfnisse, und wir ehren ihn, wenn wir diese Bedürfnisse auf eine Weise stillen, die mit seinem Herzen übereinstimmt, oder wenn wir sie aus freien Stücken und aufopfernd durch seine Gnade ablegen. Philipper 4,19; 1. Korinther 6,12-13; Epheser 5,28-29; 1. Korinther 7,1-7; 1. Korinther 9,4-15; Philipper 2,5-8; Philipper 2,17; Römer 12,1-2.

Ehre bestätigt den Wert

Wir lieben Menschen, auch wenn wir nichts von ihnen zurückbekommen. Römer 5,8; Matthäus 5,43-48; Matthäus 25,40.45; Sprüche 14,31.

Wir bitten Gott regelmäßig, uns zu helfen, die Menschen in unserem Leben so zu sehen, wie er, und sie mit den Wahrheiten zu ermutigen, die er uns über sie sagt. 2. Korinther 5,16-17; 1. Korinther 14,3-5; Matthäus 16,17-19; Richter 6,12-16; Epheser 1,18.

Wir anerkennen, welcher Platz anderen Menschen im Leib Christi zusteht, feiern ihre Individualität und geben ihren Gaben Raum, sich zu entfalten.
1. Korinther 12,4-31; 1. Korinther 14,26; Römer 12,3-5; Epheser 4,7-16; Matthäus 10,41.

Wir lieben unsere Feinde und beten für die, die uns verfolgen. Matthäus 5,43-48; Lukas 9,54-56; Lukas 23,34.

Wir ehren die zukünftigen Generationen und wünschen uns, dass sie gedeihen und Grösseres tun werden, als wir getan haben. Johannes 14,12; 3. Mose 31,14; 3. Mose 31,23; 2. Könige 2,9-14; 1. Chronik 22,5-11; Apostelgeschichte 2,38-39.

Manche Menschen müssen zuerst erleben, dass sie gleichwertig angenommen sind, bevor sie glauben. Anstatt Menschen außerhalb der Gemeinde zu verurteilen, lieben wir sie, dienen ihnen und sprechen ihnen das Leben zu, in der Hoffnung, dass sie bald die Wahrheit der Liebe des Vaters annehmen werden. Johannes 3,17; Römer 2,4; Markus 2,13-17; 1. Korinther 5,5-13; Matthäus 10,8; Johannes 3,1-17; Johannes 7,50-51; Johannes 19,39-40.

Es ist faslch, denen, die in der Leitung sind, Ehre zu geben und denen in unserem täglichen Leben nicht. 1. Korinther 12,24-26; Philipper 2,3-7; Epheser 4,2-4; Matthäus 25,40.

Wenn unsere Brüder oder Schwestern sündigen, helfen wir ihnen, die Ursache für ihr Verhalten zu finden, damit sie völlig wiederhergestellt werden können. Galater 6,1-2; Jakobus 5,19-20; Matthäus 18,15-16; Lukas 17,3-4; 1. Korinther 4,14.

Gott spricht immer noch

Gott spricht auf vielfältige Weise zu uns. Wir treffen wichtige Lebensentscheidungen nicht allein auf der Grundlage eines prophetischen Wortes, ohne andere Quellen der Führung und Kommunikation Gottes zu berücksichtigen, wie z.B. Gebet, Schrift, Ratschläge von reifen Leitern, Beziehungen im Verband, persönliche Wünsche usw. Johannes 10,27-28; 2. Timotheus 3,16-17; Jakobus 1,5-6; Sprüche 24,6; Apostelgeschichte 11.

Gott ist vollkommen, aber er hat sich entschieden, mit unvollkommenen Menschen zusammenzuarbeiten, um das Reich Gottes zu bauen. Wie bei anderen geistlichen Gaben, zB. Lehren, Leiten und Dienen, prophezeien wir nicht immer perfekt. Wir machen manchmal Fehler und deshalb müssen wir die Worte beurteilen. 1. Korinther 13,9-12; 1. Thessalonicher 5,19-21; 1. Korinther 14,29-33; 1. Korinther 12,4-11; Amos 3,7; Apostelgeschichte 15,28.

Wie bei allen geistlichen Gaben wird uns auch die Gabe der Prophetie nicht voll entwickelt gegeben. Es ist unsere Verantwortung, zu wachsen und unsere Gaben zu ihrem vollen Potenzial zu entwickeln, indem wir im glauben Schritte tun, Risiken eingehen und mit Gott zusammenarbeiten. 1. Timotheus 4,14-16; 2. Timotheus 1,6; 1. Korinther 14,1-3; 1. Korinther 14,12.

Gott spricht oft in der Sprache unseres eigenen Verstandes und Geistes zu uns. Deshalb klingt die Stimme des Herrn oft wie wir, ist aber klüger als wir. Wir üben uns darin, seine Stimme mit Zuversicht zu erkennen. 1. Korinther 2,12-16; Psalm 16,7; Johannes 10,14-16, 27; Jesaja 30,21; Apostelgeschichte 16,7-10.

Im Alten Testament wird der Prophet gerichtet, aber im Neuen Testament wird das prophetische Wort gerichtet. Die alttestamentliche Erwartung, dass alle Prophezeiungen zu 100 % richtig sein sollten, ist unter dem Neuen Bund modifiziert worden. Der neutestamentlichen Gemeinde wird befohlen, alles zu prüfen und an dem festzuhalten, was gut ist. Im Alten Testament war der Heilige Geist auf dem Propheten, dem Priester und König. Jetzt wohnt der Heilige Geist in jedem Gläubigen und befähigt uns, zu sagen: “Du hast dich geirrt”, anstatt: “Du bist ein falscher Prophet.” 1. Thessalonicher 5,19-21; 1. Korinther 14,29; 1. Johannes 4,1; Apostelgeschichte 2,17-18; Deuteronomium 18,18-22.

Ungenaue Worte der Erbauung und Ermutigung zu geben, macht jemanden nicht zu einem falschen Propheten. Im Neuen Testament werden falsche Propheten größtenteils als Menschen definiert, die falsche Lehren lehren, schlechte Früchte bringen und Zeichen und Wunder tun, die darauf abzielen, zu täuschen. 2. Petrus 2,1-3; Matthäus 7,15-23; Matthäus 24,24; 2. Timotheus 4,3-4; 1. Korinther 14,3.

Prophetie sollte immer in Demut und Liebe gegeben werden, niemals zur Selbstdarstellung oder aus selbstsüchtigem Ehrgeiz. Wenn wir ein ungenaues Wort geben oder es mit einem falschen Herzen tun, übernehmen wir die Verantwortung für unseren Fehler, tun Buße und versöhnen uns mit den Betroffenen. Philipper 2,3-4; 1. Korinther 13,1-2; Kolosser 3,13-15.

Prophetie ist ein dreiteiliger Prozess von Offenbarung, Auslegung und Anwendung. Genau wie die Heilige Schrift kann auch die Prophetie missverstanden, falsch interpretiert oder schlecht angewendet werden. 1. Korinther 14,29-31; Apostelgeschichte 10,9-16; Apostelgeschichte 21,10-22,30; Apostelgeschichte 27,10; Apostelgeschichte 27,22-24.

Wir erzwingen nicht die Erfüllung der Prophetie zur Unzeit. Vielmehr warten wir im Glauben auf seinen Zeitpunkt und seinen Weg und arbeiten mit Gott zusammen, wenn es nötig ist. Mose 15,2-5; Apostelgeschichte 16,1-2; Apostelgeschichte 21,2; Habakuk 2,2-3; Hebräer 6,12; 2. Könige 5,10-14; Apostelgeschichte 9,1-19.

Die Prophetie und ihr Timing sind manchmal ein Geheimnis. Manche prophetischen Worte sind jenseits von allem, was wir je gedacht oder uns vorgestellt haben, und können nur im Nachhinein verstanden werden, also halten wir sie für eine spätere Zeit fest. Lukas 1,31-34; Lukas 24,44-45; Johannes 13,7; Johannes 16,12.